Trainerteam 2026/27
Aufstehen und aufsteigen
von Andreas Wagner
Pfalzgrafenweiler-Herzogsweiler/Durrweiler. Mit Philipp Leichinger übernahm seit dem 01. Juli ein neuer Cheftrainer das Ruder bei der SGHD. Für den in Freudenstadt wohnenden Leichinger ist es die erste Station als Cheftrainer. Als Spieler hat er in der Jugend einige Jahre bei den Stuttgarter Kickers gespielt und im aktiven Bereich bei der TSF Ditzingen. Bei der Sportgemeinschaft Herzogsweiler-Durrweiler (SGHD) wird er jedoch nicht als Spielertrainer agieren, sondern das Team klassisch von der Außenlinie aus coachen. An seiner Seite stehen mit Cosmin Pandelica und Ionut Popa zwei Co-Trainer, die beide auch auf dem Feld mitspielen und direkt in Spielgeschehen eingreifen werden. Das bisherige Trainerteam um Daniel Pinjusic, Norbert Neumann und Kevin Stahl hörte zum Saisonende auf. Der Verein dankte allen Dreien für ihren großen Einsatz und das außergewöhnliche Engagement, welches sie in den letzten Jahren für den Verein gezeigt haben. Kevin Stahl bleibt der SGHD zudem als Jugendtrainer erhalten. Dem Verein ist es gelungen, dass ein Großteil der Mannschaft nach dem Abstieg der SGHD weiterhin treu geblieben ist und letztlich auch weiter verstärkt werden konnte. Neben dem Top-Stürmer, Cosmin Pandelica, hat auch Xaver Noreiks seine Zusage für die neue Runde gegeben. „Dies ist umso bemerkenswerter, da viele umliegenden Vereine großes Interesse daran hatten, diese und weitere Spieler zu verpflichten“, verriet Fußball-Abteilungsleiter Johannes Leibold im Rahmen eines Pressegesprächs. Auch einen neuen Torwart konnte die SGHD verpflichten. Dieser habe bisher für einen Bezirksligisten in einem anderen Bezirk gespielt und zieht nun aus beruflichen Gründen in die Region um. Mit Sandro Finkbeiner kehrt wieder ein Eigengewächs vom „Phönix Pfalzgrafenweiler“ zurück zur SGHD, welcher nach langer Verletzungspause nun nochmals „voll angreifen“ möchte. Insgesamt konnten neun neue Spieler für die SGHD gewonnen werden. Alle wohnen in der Gemeinde oder der näheren Umgebung und haben bereits eine Bindung zur SGHD. Mit dem vermeidbaren Abstieg steht der Verein nun vor einem größeren Umbruch und einem Neuanfang. „Hinzufallen ist keine Schande, nur liegenzubleiben“, so Leibold in seinem Statement. Der Verein kann auf 15 sehr erfolgreiche Jahre im sportlichen Bereich zurückblicken. Zu erwähnen seien hier die fünf Jahre Bezirksligazugehörigkeit inklusive der dreimaligen Vizemeisterschaft und die Aufstiegsspiele in die Landesliga. „Wir sehen die aktuelle Situation als Chance, Dinge zu verändern und anders zu machen, um gemeinsam einen Neuaufbau zu starten“, so Leibold. Die SGHD setze dabei auf den starken Zusammenhalt und die Kameradschaft der beiden aktiven Mannschaften sowie der AH, den Fans und der Jugendabteilung mit über 50 Kindern und Jugendlichen. In der Vergangenheit sei die SGHD bereits in einer ähnlichen Situation gewesen. Daraus habe der Verein neue Kraft schöpfen können, um dann die sportlichen Ziele zu erreichen. „Damit ist der direkte Wiederaufstieg gemeint“, gibt sich Leibold zuversichtlich. Damit dürfte die Devise in dieser Saison lauten: „Aufstehen und aufsteigen.“
Foto: SGHD-Präsident Ottmar Hoffmann, Co-Trainer Cosmin Pandelica und Abteilungsleiter Johannes Leibold (hintere Reihe von links) wollen mithilfe der Neuzugänge den Wiederaufstieg anpeilen.